Weltmama trifft auf Weltfreund

March 18, 2017

Fotocredit: Weltfreund.at

Normalerweise bin ich nicht die Person, die sündhaft teuren Schmuck trägt. Und als Mama mit Kleinkind, geht das sowieso nicht. Meine Madame Hamsterbacke würde daran ziehen und reißen, bis es nicht mehr brauchbar wäre. Ich stehe so eher auf handgemachtes, buntes und praktisches Zeug, das einfach, aber kreativ ist. Woher diese Armbänder, Ketten, Ohrringe und Fußketten kommen, die ich auf den verschiedensten Straßenmärkten dieser Welt gekauft habe, weiß ich eigentlich nicht.

 

Wer macht die? Wie lange haben die unbekannten Künstler dafür gebraucht und das allerwichtigste ist: Was haben sie mit dem Geld gekauft, das sie durch den Verkauf verdient haben? Keine Ahnung. „No Names“ gelten heutzutage eher als „uncool“ und werden von der Massenindustrie so richtig überfahren. Wenn du von bestimmten Markennamen nicht wenigstens ein Teil besitzt, dann stehst du dezent im „Out der Coolness“. Und hier musste ich - vor allem  als Mama -  eine Entscheidung treffen: Welche Werte möchte ich meiner Tochter vorleben? Will ich, dass sie dem Markenrausch (ja, das fängt schon bei Kindern an) verfällt, oder, dass sie sich die Zeit nimmt, um zu überlegen, was sie da eigentlich kauft und wer im Endeffekt etwas davon hat. Und nein, ich bin kein Moralapostel, der seinen Körper nur in Nachhaltiges hüllt und der Welt dieses Beispiel vorleben möchte, denn dazu kenne ich mich zu wenig damit aus. Aber ab und zu tut Nachhaltigkeit gut und das viel mehr, als man denkt. Vor einiger Zeit bin ich über die Marke Weltfreund gestoßen und mich sofort in die Idee verliebt: Da machen zwei indonesische Künstler in Bali Armbänder, jedes Armband hat ein Motto und je nach Motto sind die Farben abgestimmt. Diese Schmuckstückchen verkauft bitte ein österreichischer junger Mann, der einen Teil des Erlöses für allerlei Organisationen spendet. DAS ist cool! Das ist nämlich so cool, dass es hilft Forschungen für diverse Krankheiten voranzutreiben, Flüchtlingskinder zu ernähren, auf Brustkrebs aufmerksam zu machen und kämpft auch gegen Homophobie. Nicht nur das: Die Gruppe von Arbeitern in Bali, die diese Armbänder herstellt, wird fair bezahlt und arbeitet unter humanen (also für uns normale) Arbeitsbedingungen. Das heißt kurzum gesagt: Wann auch immer ich auf meinen Arm schaue und mein Armband sehe, dann sehe ich lachende Kinder, eine Familie die etwas mehr Geld hat als sonst, ich erinnere mich daran, wie gut es mir eigentlich geht und teile mit der Person, die dieses Armband geflochten hat viel mehr, als nur paar Schnüre. Wir haben einander nie getroffen, teilen aber eine Geschichte miteinander, eine Geschichte von dieser Welt. Wir sind nämlich Weltfreunde. Michael Kors soll das einmal nachmachen.

Dieser Artikel ist in Kooperation mit der Marke Weltfreund entstanden.

 

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