Skin deep

November 24, 2017

Das Projekt #EinefürAlle soll zeigen, dass Frauen gemeinsam viel erreichen können. Internes Womenbashing steigt und diese Arbeit ist die klare Antwort darauf:
*I see all my Sisters together and i see them united*

Zusammenhalt statt Riesenspalt! Ja, wir sind unterschiedlich, aber ist das nicht ein Grund, um erst recht Hand in Hand durch diese Welt zu gehen und zu zeigen, dass unsere Weiblichkeit Gemeinsamkeit genug ist, damit jede von uns für alle anderen steht?
(Vorschauvideo: #EineFürAlle)


 

Mir war als Kind nie bewusst, dass meine Hautfarbe je Thema sein wird bis ich selber Momente erleben musste, wo man mir gegenüber rassistisch war. Momente wo meine Mama mich in den Kindergarten brachte, oder ich mit ihr einkaufen war. Das Wort Rassismus war mir noch fremd und ich habe auch nicht verstanden wieso man abwertende Sprüche über meine Hautfarbe und Herkunft abgab.
Je öfter ich das erlebte bzw bei anderen gesehen habe, desto größer wurde meine Abneigung gegenüber meiner eigenen Hautfarbe.
Ich kann mich auch erinnern, dass in meiner Volksschulzeit mal lustig über meine Lippen gemacht worden ist und das von meiner ehemaligen Volksschullehrerin. Ich weiß zwar nicht, ob sie es in dem Moment böse meinte, aber ich hatte danach jahrelang Komplexe wegen meinen Lippen. Ich fand meine vollen Lippen nicht mehr schön und biss ständig drauf, damit sie auf Selfies schmäler wirkten. Wenn ich noch daran denke, oder mir meine alten Bildern anschaue, wünschte ich mir ich hätte jemanden gehabt, der mir sagte „Hey, du bist schön sowie du bist. Du brauchst nichts an dir zu verändern.“
Ich hatte nämlich kaum schwarze Freunde in meinem Alter mit denen ich meine Freizeit verbringen und darüber reden konnte, deswegen brauchte ich lange Zeit um zu kapieren, dass nichts an mir hässlich ist und meine Hautfarbe genauso schön ist wie jede andere Hautfarbe.

 

 Fotocredit: Asma Aiad

 

ENGLISH VERSION
Back in the days when i was a Child, i never thought that the colour of my skin would ever become an issue, till i had to face racism. I remember moments with my Mom at the supermarket, or my mom pickung me up from the kindergarden and i never understood, why people even bother about someone´s skin colour. These moments started to increase and with that, i started to hate my own skin. My own Colour. I remember that one time, my Primary School Teacher made fun of ly Lips and i don´t know if she meant it in a bad way, but it hurt and made me insecure about my Lips for a long time after. Anytime i took Pictures after that, i started controlling my lips and how to "hide" their size, so they don´t seem big. Today i kinda feel guilty about that and i wish having someone back then to tell me, that iam beautiful the way i was, but there was no one. I didn´t really have black friends back then, and i needed a loooong time, till i understood that there is no such thing as an ungly skin colour. We all are beautiful.

 

 

 

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