Why women should stick together

December 13, 2017

Das Projekt #EinefürAlle soll zeigen, dass Frauen gemeinsam viel erreichen können. Internes Womenbashing steigt und diese Arbeit ist die klare Antwort darauf:
*I see all my Sisters together and i see them united*

Zusammenhalt statt Riesenspalt! Ja, wir sind unterschiedlich, aber ist das nicht ein Grund, um erst recht Hand in Hand durch diese Welt zu gehen und zu zeigen, dass unsere Weiblichkeit Gemeinsamkeit genug ist, damit jede von uns für alle anderen steht?
(Vorschauvideo: #EineFürAlle)

 

Wir kommen in ganz verschiedenen Ausgaben daher. Groß, klein, hell, dunkel, dick, dünn, kurzhaarig, langhaarig, mit Kopfbedeckung, und doch haben wir eines gemeinsam: eine weibliche Kraft, die Unmögliches möglich macht.

In unseren Breitengraden haben wir dieser Kraft so viel zu verdanken: Seit der Jahrhundertwende 18/19. Jhd haben auch wir das Recht öffentliche Gymnasien/Universitäten zu besuchen (was in der NS Zeit kurz wieder ausgehebelt wurde, Mädchen sollten nur in traditionell „weibliche“ Ausbildungsgängen gebildet werden – es gab eine Zugangsbeschränkung auf höheren Schulen)

Wir können Wählen gehen (immerhin schon seit knapp 100 Jahren), wir dürfen Arbeiten ohne die Einverständnis von unseren Ehemännern oder sonst jemanden einzuholen – und das erst seit 1975. Das kling alles sehr veraltet, aber es ist doch noch gar nicht so lange her. Man sollte meinen uns geht es heute gut, Feminismus hat irgendwie immer so einen bitteren Beigeschmack von „hysterischen Weibern“. Denn wenn Frauen etwas einfordern – wie zB Gehaltsanpassung, Frauenquoten etc – dann ist das halt lästig. Können wir nicht einfach bei unseren Kindern daheim sein und für die Familie kochen und putzen? Natürlich können wir das, wenn das unser Wunsch ist, und das Familieneinkommen dies erlaubt . Wenn es aber mein Wunsch ist Karriere zu machen und ich in meinem Job meine Erfüllung finde, möchte ich dies auch genauso bezahlt bekommen wie ein männlicher Kollege.

Aber ich weiche vom eigentlichen Thema ab – warum wir Frauen zusammenhalten sollen. Es scheint hier in Österreich nicht mehr ganz so wichtig zu sein, was wir Frauen, wenn wir zusammenhalten, erreichen können – wir sind da schon weit fortgeschritten, im Vergleich zu vielen anderen Ländern.

Im nördlichen Indien hat sich vor einigen Jahren eine Gruppierung an Frauen (die Gulabi Gang) zusammengetan, um für Frauenrechte und gegen soziale Ungerechtigkeit zu kämpfen – mittlerweile gehören dieser Gruppierung 150.000 Frauen an, und die Öffentlichkeit wurde auf die Missstände in dieser Region aufmerksam.

In Ghana habe ich über eine Gruppe von Frauen gelesen, die alle Bäuerinnen waren, sich zusammengetan haben um Mikrokredite aufzunehmen und so ihre eignen Geschäfte aufmachen konnten, alles wird aber in der Gruppe entschieden und besprochen.

 

Auch wenn wir einen Blick nach Mexiko in den 80er Jahren machen, sehen wir dass die Frauenbewegung dort, einen Teil am Demokratisierungsprozess Mexikos mitträgt. Dort haben sich Frauen zusammengeschlossen und maßgebend an der Gesetzgebung bezüglich sexistischer Gewalt mitgewirkt.

Die KOFAVIV (Commission of Women Victims for Victims) wurde 2004 in Haiti gegründet. Eine Vereinigung von Frauen, die sich um Frauen kümmert, die vergewaltigt wurden und nirgends mehr hinkönnen. Von 2005 bis 2008 hat sich diese Vereinigung um 600 Opfer gekümmert.

Für Opfer von Frauenhandel in Nepal, wurde die „Maiti Nepal“ geschaffen. Ein Ort an dem Frauen, die dem Frauenhandel entkommen konnten, ein Zuhause, eine Ausbildung und Aufgabe, oder einen Ort zum heilen finden. Die Frauen der „Maiti Nepal“ machen auch Streifzüge durch die Gegend um Frauen zu finden, die zur Prostitution gezwungen werden. Ehemaliger Opfer kümmern sich um die Frauen die neu ankommen. Frauen helfen Frauen zu heilen.

Mein Anliegen, mit diesen kurz zusammengefassten Beispielen, ist dieses:

Frauen die zusammenarbeiten, sich unterstützen, können so viel Bewegen und Verändern.

Dies fängt im kleinen Kreis an – deine Freundinnen werden immer für dich da sein, sie lachen mit dir, sie weinen mit dir. Sie sprechen dir Mut zu, in schwierigen Zeiten, nehmen dich wie du bist. Freundinnen sind Verbündete fürs Leben, gemeinsam lässt sich alles bewältigen.

Gemeinsam stehen wir Frauen auch gegen Vorurteile, Intoleranz und Hass, gerade diese Themen sind in der heutigen Welt so wichtig. Gemeinsam stehe ich mit meinen Freundinnen die Kopftuch tragen, gemeinsam stehe ich mit jeder dunkelhäutigen Frau die mit Rassismus konfrontiert wird, gemeinsam stehen wir gegen Diskriminierung und Sexismus.

Feminismus heißt für mich Gleichberechtigung der Frau, weltweit, aufstehen und einstehen dafür dass unsere Töchter genauso viel Wert sind wie unsere Söhne, die selben Ziele erreichen können und starke Frauen werden, die selbstbestimmt und selbstbewusst sind.

 

„Wer denkt an die Frauen? Niemand! So müssen sie denn selbst an sich denken“
(Ida Hahn-Hahn /1805-1880)

 

Fotocredit: Asma Aiad

 

 

ENGLISH VERSION

There are many different types of women. Tall, short, light skinned, dark skinned, there are big women and small women, with short hair, with long hair, some wear headscarves. But besides all those differences, we have one thing in common:

a female power, that makes the impossible possible.

 

In our latitudes, this power has accomplished a lot so far:

Since the turn of the 19th century we have the right to attend public high schools and universities (The only exception took place during the Nazi regime. During this period girls should be trained solely in traditional female agendas. In addition, there was also restricted access to secondary schools).

 

Since almost one century we are allowed to vote in elections and since 1975 we are allowed to have a job without asking our husband or anybody else for permission. All this sounds pretty outdated, but actually it is not that long ago. One should think we are doing really well today, and for this reason feminists often have this bitter taste of being a “drama queen“. If women claim something, such as equal pay or a women’s quota for managerial positions in companies, it might be annoying to some. Couldn’t we just be stay-at-home mums and cook and clean for our families? Of course we can, if we want to (and the family income allows that). But if it is my wish to have a career and find fulfilment in my job, I want to be paid equally compared to my male colleagues.

 

 

But I am drifting off the topic which is why women should stick together.

It seems like in Austria this female power plays no major part anymore. We have gotten pretty far compared to many other countries, as you will see from the following examples.

 

A couple of years ago in one of the northern regions of India, a group of women founded the “Gulabi Gang” to fight for women’s rights and against social injustice. Meanwhile the group consists of 150.000 women, and through them now there is public awareness of the grievances in this area.

 

I was reading about a group of women in Ghana, who were all farmers, and got together to take micro-credits to start their own businesses. All major decisions, however, are made together as one group.

 

If we take a look at Mexico in the 80’s we will see that the women’s movement played a decisive part in the democratic processes of the country. These women influenced the legislation concerning sexual violence.

 

The KOFAVIV (Commission of Woman Victims for Victims) was founded 2004 in Haiti. This commission represents a union of women who take care about other women who were sexually abused, and have no place to go. From 2005 until 2008 this organisation helped 600 victims.

In Nepal there is a place called “Maiti Nepal”, a place where women who escaped from human trafficking find a home, an education,something to do. And a place to heal. The women of the “Maiti Nepal” even stroll through the neighbourhood and are on the lookout for girls who could perhaps be forced into being sexworkers.

Former victims take care of the newly arrived girls. Women help other women to heal.

 

Finally, my main concern with this brief examples is this:

 

Women who work together, who support each other, can influence and change so much!

 

It starts within your surrounding – your girlfriends will be always there for you, they laugh with you, they cry with you. They encourage you during hard times, they take you as you are. Girlfriends will be your allies for life, with whom you can handle the even toughest situations.

 

Us women stand together against prejudices, intolerance, hate – very important issues in our today’s society. Together I stand with my sisters who wear hijabs, together I stand with every dark skinned woman who is confronted with racism, together we stand against discrimination and sexism!

 

Feminism to me means equal treatment for all women, worldwide, to get up and stand for our daughters, who are just as much worth as our sons, for them to reach the same goals and become strong women who are confident and self-determined.

 

 

“Who thinks about the women? Nobody! So they have to think of themselves”
(Ida Hahn-Hahn /1805-1880)

 

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