Face it with a Smile

Fotocredit: wix.com

 

 

1.Wer ist Doris Kiefhaber?

"Ich bin seit 2001 Geschäftsführerin der Österreichischen Krebshilfe, seit 2014 gemeinsam mit Martina Löwe. 2002 habe ich die Pink Ribbon Aktion in Österreich eingeführt, gemeinsam mit Estée Lauder Österreich und mit unglaublicher Unterstützung von Uschi Fellner."

2. Was sind die Hauptaufgaben der Krebshilfe?

"Die Österreichische Krebshilfe wurde 1910 gegründet und bis heute haben sich unsere Aufgaben nicht verändert. Wir informieren die Bevölkerung über alle Möglichkeiten, um Krebs zu vermeiden oder früh zu erkennen. Wir betreuen österreichweit rd. 30.000 PatientInnen und Angehörige pro Jahr, leisten auch finanzielle Soforthilfe, wenn Menschen durch die Erkrankung in finanzielle Not geraten sind. Und wir fördern die Krebsforschung."

 

 

3. In einem Zeitalter wo wir uns von einer plattgedrückten Roboterscheibe die Böden saubersaugen lassen, scheitern wir, wenn es um Vorsorge und regelmäßiger Untersuchung geht, warum?

"Bei Frauen ist es in vielen Fällen noch die Doppel- bis Dreifachbelastung (Beruf, Familie, Kinder), die uns auf wichtige Untersuchungen „vergessen“ lässt. Bei Männern ist es oft die Irrglaube, „es tut mir ja nichts weh und daher kann nichts sein“. Viele Männer gehen leider auch mit ihrer Gesundheit so um, als hätten sie eine zweite im Kofferraum. Deshalb ist es so wichtig, dass wir jedes Jahr durch öffentlichkeitswirksame Aktionen wie Pink Ribbon, Loose Tie, Sonne ohne Reue etc. auf gewisse Krebs-Früherkennungsuntersuchungen hinweisen – und daran erinnern."

 

4. Was sind die Top 5 Tipps, die du jeder Frau mitgeben möchtest, wenn es um Vorsorge-Untersuchungen und deren Wichtigkeit geht?
"In den Kalender fix eintragen und nicht verschieben! Es sollten Termine wie alle anderen sein. Krebsabstrich ab 20, Mammographie ab 40 alle 2 Jahre, jährliche Kontrolle möglicher Hautveränderungen, ab 50 alle 7-10 Jahre eine Darmspiegelung."

 

5. Was ist deine Botschaft an Betroffene, damit sie ihren Mut nicht verlieren?

"Sich Unterstützung bei uns holen. Wir haben über 60 Krebshilfe-Beratungsstellen in ganz Österreich. Die Kolleginnen sind speziell ausgebildet, nehmen sich Zeit, hören zu und helfen! Unter www.krebshilfe.net findet man eine Auflistung aller Stellen in ganz Österreich. Die Unterstützung ist kostenlos und auf Wunsch auch anonym. Es ist keine e-card erforderlich."

 

6. Kann man irgendwie ehrenamtlich bei euch mitwirken, oder eure Arbeit finanziell unterstützen?

"Da wir – wenn wir PatientInnen betreuen und beraten – speziell ausgebildet und jederzeit erreichbar sein müssen, ist es schwierig mit der Ehrenamtlichkeit. Aber wir freuen uns über jede Spende und garantieren, dass wir sorgsam und sehr transparent damit umgehen."

 

 

 

 

Website der Österreichischen Krebshilfe: hier

 

 

 

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